Rückblick - Mobilität der Zukunft

Modernes Mobilitätssystem Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw, betonte: „Ein modernes Verkehrssystem ist eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und hohe Lebensqualität.“ Mit Blick auf die Infrastruktur betonte Brossardt: „Bestehende Verkehrswege müssen instandgehalten und sinnvoll ausgebaut werden. Gleichzeitig müssen wir stärker auf digitale Leit- und Informationssysteme setzen sowie die Infrastruktur grenzüberschreitend auf autonomes Fahren ausrichten. Dazu gehört ein flächendeckendes 5G-Mobilfunknetz. Die Elektromobilität inklusive der entsprechenden Ladeinfrastruktur muss ausgebaut werden.“ Verkehrsbeschränkungen sieht die vbw generell als falschen Weg. Brossardt: „Ein Diesel-Einfahrverbot in Städte würde der Wirtschaft und privaten Dieselfahrern massiv schaden. Es gibt zahlreiche bessere und schneller wirkende Maßnahmen wie eine ‚Grüne Welle‘, mehr E-Mobilität, intelligente Verkehrssteuerung oder City-Logistik-Konzepte zur Effizienzverbesserung des Lieferverkehrs“.

Clevere Lösungen besser als Verbote

Staatssekretär Franz Josef Pschierer MdL, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, München, erklärte: „Wir brauchen keine Verbote sondern clevere Lösungen. Ein erster Schritt ist dabei die Modernisierung der Diesel-Flotte. Mittelfristig setzen wir aber voll auf Elektromobilität und innovative Verkehrskonzepte. Die bayerische Staatsregierung unterstützt den Transformationsprozess mit voller Kraft. Wir wollen bis 2020 mindestens 7.000 öffentlich zugängliche Ladesäulen im Freistaat. Mit der Themenplattform ‚Vernetzte Mobilität‘, dem ‚Digital Hub Mobility‘ und weiteren Einrichtungen bauen wir unseren Innovationsvorsprung weiter aus.“

Effiziente Infrastruktur Basis für Vernetzung

Werner Ziegelmeier, Geschäftsführer, Schwaben Mobil Nahverkehr Service GmbH, Bobingen, wies darauf hin, dass auch hochgradig vernetzte Systeme auf die Basis moderner Verkehrswege angewiesen sind. Beim ÖPNV muss Ziel sein ein an den Bedürfnissen der Nachfrager ausgerichtetes, preisgünstiges und zuverlässiges Angebot in Ballungsräumen und ländlichen Regionen. Doch nach wie greifen regionale ÖPNV-Systeme nicht reibungslos ineinander. Solche Hürden müssen überwunden werden.

Chancen moderner Techniken nutzen

Wolfgang Thoma, Geschäftsführender Gesellschafter, Spedition Ansorge GmbH & Co KG, Biessenhofen, erklärte, die Chancen der Elektromobilität müssen auch im Güterverkehr stärker genutzt werden. Die Verkehrsinfrastruktur muss für autonomes Fahren gerüstet sein. Der Schienenbereich muss ertüchtigt werden, um Güterverkehre besser abwickeln zu können.

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